Auf der Weser, aber auch auf Lesum und Hamme: Bremen lässt sich schön entspannt per Schifffahrt erleben. Lohnende Ziele sind der Europahafen, Vegesack im Norden oder auch das Künstlerdorf Worpswede.
Datum 07.04.2021
„Hal över“ heißt die Reederei, die in Bremen den größten Teil des Personenverkehrs zu Wasser bereitstellt. Das bedeutet „Hol’ über“ auf plattdeutsch und bezieht sich historisch auf den Fährverkehr über die Weser zum Sielwall.
Wie so oft in Bremen war auch hier bürgerschaftliches Engagement gefragt: 1984 gründete sich ein Verein, um den Fortbestand des eigentlich nicht mehr rentablen Fährverkehrs hinüber zum Stadtwerder zu sichern. Dort beteiligte man sich an der Gründung des „Café Sand“, um die Überfahrt zu einem attraktiven Ausflug zu machen. Der Anleger liegt am Osterdeich, auf halber Strecke zwischen Weserstadion und Altstadt, die Fähre ist von März bis Oktober im Einsatz.
Inzwischen organisiert die Gesellschaft mit einer handvoll Schiffe diverse Hafenrundfahrten, Gesellschaftsfahrten und Linienfahrten nach Bremerhaven, Oldenburg, Badener-Berge und Verden. Die wichtigste städtische Anlegestelle liegt an der Schlachte unterhalb der St.-Martini-Kirche, in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt.
Bei der Weserkreuzfahrt geht es mit dem Linienschiff Richtung Bremerhaven über den Europahafen, Lankenau, Pier2, Feuerwache und Mittelsbüren nach Vegesack und zurück. Ein anderes Angebot ist die historische Lesumfahrt durch den Bremer Norden, wo die Sommersitze alter Bremer Kaufmannsfamilien das Ufer säumen.
Im Boot nach Worpswede
Eine besondere Tour führt ins Künstlerdorf Worpswede östlich von Bremen, das ohnehin einen Ausflug wert ist. Diese Fahrt beginnt in Vegesack. An Knoops Park vorbei geht es dann durch das Naturschutzgebiet der Hammeniederungen. Die Fahrt dauert 2:45 Stunden.
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